Sektorübergreifende Versorgung

Sektorübergreifend

Durch intelligente Versorgung zur sektorübergreifenden Behandlung.

Das Problem im deutschen Gesundheitswesen ist die mangelhafte Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Sektoren. Oft müssen Patientinnen und Patienten an den Schnittstellen zwischen stationärer und ambulanter Behandlung oder beim Übergang in Rehabilitationsmaßnahmen die Koordination selbst in die Hand nehmen. Sie müssen den Fortgang der für sie richtigen Therapie selbst recherchieren und organisieren, weil ihnen der richtige Ansprechpartner fehlt. Abhilfe kann hier die integrierte Versorgung schaffen – zum Wohle aller Beteiligten. Die integrierte Versorgung steht für eine sektorübergreifende Behandlung (ambulant, stationär, Reha) von Krankheiten, bei der es um Kooperation und das Aufbrechen verkrusteter Strukturen geht. Es geht um Verträge, die geschlossen werden können, sollen oder künftig vielleicht sogar müssen, will man den Anschluss nicht verlieren.

Dazu muss Pflege aber die notwendigen Qualifikationen vorweisen. Da wir von diagnosebezogenen Verträgen sprechen, benötigen wir auf Seiten der Mediziner Fachärzte, neben den Hausärzten. Wie sieht es aber mit der Pflege aus? Haben wir hier die notwendigen Qualifikationen, um mit den Fachärzten auf Augenhöhe kommunizieren zu können?

Pflege findet in selektivvertraglichen Regelung kaum bis gar nicht statt. Und wenn wir ehrlich nach Erklärungsversuchen suchen, müssen wir attestieren, dass die Qualifikationen in den meisten Fällen nicht reicht, so dass Pflege tatsächlich eine Bereicherung für einen solchen Vertrag darstellen würde.

Die Informationen auf diesen Seiten sollen dazu beitragen, genau diese Situation zu verbessern.