Name der Qualifikation:
folgt
Fachgesellschaft:
DGEM e.V.
Akkreditierung:
in Vorbereitung
Inhalt:
- Grundlagen der
- - Ernährungslehre
- - Ernährungs- / Stoffwechselphysiologie
- Pathophysiologie Erkrankungen
- Mangelernährung als Diagnose/ Syndrom
- Orale Therapieform
- Ernährungsberatung
- Künstliche Ernährung
- Ernährung in best. Lebensabschnitten
- Praktische Durchführung
- Ernährungsteams
- Ernährungsgesellschaften
- Home-Care-Provider
- Lehrbücher / Zeitschriften

Qualifizierte Pflege in der Ernährung

Eine neue Qualifikation im Bereich der ernährungsmedizinischen Versorgung für Pflegekräfte wurde entwickelt, um den Defiziten in der Unterstützung von Heilungsprozessen durch die richtige Ernährung Abhilfe zu schaffen.
Unterstützung beim Essen als lästige Pflicht?
FZMedNews
Doch die Unterstützung von hilfebedürftigen, kranken Menschen ist vom Pflegepersonal im Pflegealltag oft nicht mehr zu bewältigen, kritisieren Maria Magdalena Schreier und Sabine Bartholomeyczik in der jüngsten Ausgabe der "Aktuellen Ernährungsmedizin" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008).
Grund dafür seien nach Meinung der Pflegewissenschaftlerinnen der stetige Abbau von Pflegepersonal bei gleichzeitiger Ausweitung des Aufgabenspektrums. Obwohl die Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme "zu den zentralen Verantwortungsbereichen professioneller Pflege" gehöre, würden viele Pflegende dies als "lästige Pflicht" empfinden. So werde diese ungeliebte Tätigkeit gerne an Hilfskräfte, Zivildienstleistende oder Angehörige delegiert.
In einer Langzeitstudie mussten Pflegende in drei aufeinander folgenden Jahren angeben, welche Pflegetätigkeiten sie nicht ausgeführt hätten, obwohl sie notwendig gewesen wären. Erschreckend häufig nannten die Befragten dabei, dass sie die Unterstützung beim Essen weglassen mussten, beklagen die Experten. Der Stellenabbau in der Pflege von neun Prozent im Vergleich zu einem Anstieg der ärztlichen Stellen um 12 Prozent allein in den Jahren 2000 bis 2005 erschwere die Situation.
Dabei stände gerade das Pflegepersonal dem Patienten am nächsten. "Angesichts der Nähe zum Patienten und der Zeit, die Pflegekräfte mit den Patienten verbringen, müssen sie, wie kaum eine andere der beteiligten Berufsgruppen, die Ernährungssituation und potenzielle Risikofaktoren für eine Mangelernährung frühzeitig einschätzen können", betonen Schreier und Bartholomeyczik.
Den gesamten Artikel lesen Sie hier:
M. M. Schreier, S. Bartholomeyczik: Die Rolle der Pflege bei der Ernährung im KrankenhausAktuelle Ernährungsmedizin 2008; 33 (2): S. 70-74